Aktuelles (486)

Auf der Gartentage-Homepage blenden wir in Erinnerung zurück auf die vergangenen Veranstaltungen. 2. Teil: 2007

https://www.gartentage-lindau.de/die-geschichte-der-gartentage-lindau/2007.html

Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde Anfang dieses Jahrtausends zum ersten Mal in Mitteleuropa beobachtet. Sie verursacht mitunter beachtliche Schäden im Obst- und Gemüsebau. (Die gelegentliche Bezeichnung „Stinkwanze“ ist sehr unspezifisch, weil eigentlich alle Wanzenarten mehr oder weniger stinken.)

In Asien wird das eingewanderte Schadinsekt durch eine Wespe in ihrer Ausbreitung eingeschränkt, indem diese die Wanzeneier parasitiert. Deshalb setzen Wissenschaftler der Schweizer Forschungseinrichtung Agroscope darauf, dass sich mit Hilfe der so genannten Samuraiwespe (Trissolcus japonicus) auch in Europa die Plage eindämmen lässt. Ob das funktioniert, soll ein Freisetzungsversuch mit diesem natürlichen Gegenspieler in einer Birnenkultur im Kanton Zürich zeigen. Die ersten Ergebnisse sind bereits in einigen Wochen zu erwarten.

Markus Kobelt zeigt den Sommerschnitt an Rosen - einmal die klassische Methode und einmal seine eigene Variante. Probieren Sie's aus!

Familie der Lippenblütler, im Volksmund auch bekannt als Nervenkräutli, Balsamkraut, Waschblume, Schwindelkraut, Blaue Stunde. Sein Name kommt vom lateinischen “lavare“ und bedeutet „waschen“, denn er wurde schon seit altersher für duftende Bäder verwendet.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Ab sofort blenden wir auf der Gartentage-Homepage in Erinnerung zurück auf die vergangenen Veranstaltungen und beginnen, natürlich, mit der ersten im Jahr 2006:

https://www.gartentage-lindau.de/die-geschichte-der-gartentage-lindau/2006.html

Von der ersten Veranstaltung an auf den Gartentagen dabei war die Biokräuter-Gärtnerei Herb mit ihrem unüberschaubaren Sortiment an Kräutern. Passend zum Zeitpunkt der Veranstaltung brachten sie allerdings auch eine riesige Auswahl an Tomaten- und Paprikasorten mit, auf die sie sich ebenso spezialisiert haben. Auch wenn sich Christian Herb einen Besuch am See nicht nehmen lässt, betreut mittlerweile, nach abgeschlossenem Gartenbau-Studium, häufig Tochter Eva den Stand.
Webseite & Online-Shop: https://www.bio-kraeuter.de/

Auch der Stiefenhofener Bio-Kräuterbetrieb „Artemisia“ war häufig Aussteller auf den Gartentagen und bereicherte das Kräutersortiment um robuste Kräuterpflanzen, die im oberen westlichen Allgäu vermehrt und kultiviert wurden.
Bei „Artemisia“ werden auf etwa inzwischen über 26 Hektar über 300 Kräuter-, Heil- und Gewürzpflanzen nach ökologischen Kriterien angebaut. Tilman Schlosser, im Allgäu ein Vorreiter und Kämpfer für die heimische Kräuterwelt, hatte den Garten vor über 20 Jahren gegründet. Seit er 2016 verstorben ist, wird er von seinen Kindern und anderen engagierten Mitarbeitern weitergeführt.
Webseite & Online-Shop: https://artemisia.de/

Das Max-Planck-Institut informierte Mitte April, dass derzeit an Zellkulturen untersucht wird, ob sich Extrakte aus dem Einjährigen Beifuß (Artemisia annua) als Medikament gegen das Corona-Virus SARS CoV-2 eignen.

Elisabeth Mayer hat schon zahlreiche Bücher verfasst und ist seit einigen Jahren auch bei den Gartentagen am Bodensee als Kräuter- und Eisfee präsent. Nun hat sie ein neues Buch herausgebracht und mit „Kräutercocktails, Powersmoothies & gesunde Mocktails“ wieder einmal den Nerv der Zeit getroffen.

Knapp drei Monate später als ursprünglich geplant, eröffnet das Museum der Gartenkultur (Illertissen) in diesem Jahr seine Ausstellungssaison. Während der Corona-Pause wurde mit viel kreativer Energie unter anderem das Foyer im Glashaus des Museums umgestaltet. Von Donnerstag, 2. Juli, an ist die Sonderausstellung "Es grünte allenthalben – vom Säen und Pflanzen" im Rahmen veränderter Corona-Öffnungszeiten immer nur donnerstags, 11 bis 16 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung führt über das Saatgut und die Anfänge des Samenhandels, über die gärtnerischen Hilfen und Tätigkeiten der Aussaat, der Pflege und des Pflanzens bis hin zu den diversen Schutzvorrichtungen gegen Witterung, Vögel und andere „Schädlinge“ sowie zur Wetterbeobachtung.

Die Museumsgärten sind ganzjährig frei zugänglich. Weitere Infos anbei und unter www.museum-der-gartenkultur.de

Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.