Aktuelles (561)

Wie die Süddeutsche Zeitung am 14.9. berichtete, hat ein Hobbygärtner aus Templin (Brandenburg) mit einer 56,75 kg schweren Frucht den deutschen Rekord für Zucchini gebrochen. Der bisherige Rekord eines Gärtners aus Hessen hatte 53,5 kg betragen. Der Gewinner Marcus Schläfke hatte der Deutschen Presse-Agentur erklärt, er habe das ausgezeichnete Gemüse im Garten seiner Eltern gezüchtet und "nichts Besonderes gemacht" – seine Zucchini sei "rein biologisch". Wie man als Gartenfreund wissen sollte, schmecken Zucchini allerdings am besten, wenn sie etwa bananengroß sind. Das Rekord-Exemplar dürfte daher nur schwer zu transportieren und auch kaum noch für die Küche geeignet sein.

Der Japankäfer (Popillia japonica) ist nah verwandt mit unserem Maikäfer und ähnelt diesem auch stark. Er bleibt allerdings mit 1,5 cm etwas kleiner, seine Flügeldecken werden als kupferfarben irisierend beschrieben und am Rand des Hinterkörpers trägt er als deutlichstes Merkmal eine Reihe von punktförmigen weißen Haarbüscheln.

Während in der Bodenseeregion der Erwerbsanbau von Obst stattfindet, stellen in den restlichen Teilen Schwabens vor allem die Streuobstwiesen ein landschaftsprägendes Kulturgut dar. Neben dieser ästhetischen Funktion stellen Streuobstbestände einen Lebensraum für eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren sowie einen wertvollen Genpool für zukünftige Züchtungsarbeiten dar. Denn sie sind geprägt von einer großen Vielfalt an alten Apfel- und Birnensorten, welche sich im Laufe der vergangenen Jahrhunderte oft sehr regional entwickelt haben und heute zum Teil unbekannt oder vom Aussterben bedroht sind.

Braucht es neue Apfelsorten? Dieser Frage muss sich Markus stellen, der seit über 25 Jahren stur und unbeirrt neue Apfelsorten züchtet. Ist das nicht eine ziemlich brotlose Kunst? – fragt Reto. Und braucht es neben so vielen so guten alten Sorten überhaupt neue Sorten? – Das lässt Markus natürlich nicht auf sich sitzen und verteidigt vehement die Berechtigung neuer Sorten, nicht ohne einen kritischen Blick auf die alten Apfelsorten zu werfen. Gemäss Markus wurden sie ganz einfach für eine andere Zeit und andere Konsumgewohnheiten und Kulturmethoden gezüchtet. Und natürlich werden in diesem Podcast auch brandneue Lubera Apfelselektionen verkostet…

Auf der Gartentage-Homepage blenden wir in Erinnerung zurück auf die vergangenen Veranstaltungen. 12. Teil: 2017

https://www.gartentage-lindau.de/die-geschichte-der-gartentage-lindau/2017.html

Zum 11. Mal rief die Heinz-Sielmann-Stiftung zur Wahl des »Gartentier des Jahres« auf. Mit 27 % aller Stimmen gewann der Stieglitz (Carduelis carduelis) die Gunst der Naturfreunde. Den zweiten Platz belegte mit 20 % der Stimmen der Siebenpunkt-Marienkäfer, dicht gefolgt vom Maulwurf (16 %). Mit der Aktion möchte die Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft hinweisen.

Der Stieglitz, auch als Distelfink bekannt, ernährt sich vor allem von den Samen verschiedener Stauden, Gräser und Gehölze. Neben heimischen Wildpflanzen (Disteln, Karde, Skabiosen …) stehen auch klassische Gartenpflanzen wie Sonnenblumen, Berg-Flockenblume, Kornblume oder Sonnenhut auf dem Speiseplan.

Wie alle Wildvögel profitiert der Stieglitz davon, wenn sich in manchen Gartenbereichen eine »wilde Ecke« entwickeln darf, wo die Stängel und Samenstände von Stauden und Wildpflanzen über Winter stehenbleiben dürfen.

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) hat auf der Bundesgartenschau in Erfurt seinen Buchrpeis für die schönsten Bücher der Jahre 2020 und 2021 gekürt.

Für außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten der Landschaftsarchitektur und Gartenkultur in der Schweiz verleiht der Schweizer Heimatschutz jährlich den „Schulthess Gartenpreis“. Dieses Jahr wurde ProSpecieRara damit ausgezeichnet, die Schweizerische Stiftung für die kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Honoriert werden soll damit das langjährige Engagement zur Erhaltung der genetischen Vielfalt, die sich nicht zuletzt auch bei der originalgetreuen Bepflanzung von historischen Gärten bezahlt macht. Wir gratulieren Bela Bartha und dem Team von ProSpecieRara zu dieser Auszeichnung!

Wir freuen uns alle über die sommerlichen Lockerungen, die wieder in vielen Bereich ein weitgehend normales Leben ermöglichen. Natürlich haben wir als Veranstalter der Bregenzer Gartenkultur und der Gartentage Lindau damit auch Hoffnungen auf eine Fortsetzung unserer Veranstaltungen verbunden. Einschränkungen wie die Maskenpflicht und die Pflicht zur Überprüfung der Besucher werden im Sommer langsam zurückgeschraubt. Doch mit der sogenannten Delta-Variante, die die Inzidenzen langsam wieder steigen lässt, und dem Ende des Sommers muss wieder mit strengeren Regelungen gerechnet werden. Dass wir dabei den ständig angepassten Vorgaben ausgesetzt sind, und zwar nicht nur denen der österreichischen Regierung und der Vorarlberger Verwaltung, sondern auch den Fernwirkungen von jenseits der deutschen und schweizerischen Grenzen, mussten wir schon letztes Jahr schmerzlich erfahren. Und abgesehen von der existenziellen Bedrohung ist die ständige Ungewissheit, nach welchen Weisungen man sich morgen vielleicht zu richten hat, wie sich das auf die Wirtschaftlichkeit der Unternehmung auswirkt oder ob gar erneut die Absage droht, zermürbend.

Dem weichen wir nun aus durch eine vorzeitige Absage der Bregenzer GartenKultur, vorgesehen für 24.–26. September 2021. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dennoch gewogen bleiben und wir Sie vielleicht 2022 wieder zu dem beliebten herbstlichen Gartenmarkt einladen dürfen!

Auf der Gartentage-Homepage blenden wir in Erinnerung zurück auf die vergangenen Veranstaltungen. 11. Teil: 2016

https://www.gartentage-lindau.de/die-geschichte-der-gartentage-lindau/2016.html

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