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Die Gartentage vergeben Aufträge an lokale Handwerker und Dienstleister und beschäftigen Helfer, sie bescheren Stadt und Stadtwerken Einnahmen in 5-stelliger Höhe, eine ebensolche Summe fließt in Werbemaßnahmen. Sie werden mit persönlichem Engagement organisiert und sind so zu einem Zugpferd für verkaufsoffene Sonntage geworden, bieten entspannte Einkaufsmöglichkeiten für exklusive Gartenartikel und sind vor allem ein attraktiver Erlebnisort für Tausende von Besuchern am Veranstaltungs-Wochenende. Doch sie haben keine nennenswerten dauerhaften Arbeitsplätze zu bieten. Und so haben die Gartentage zumindest bis Redaktionsschluss noch keine Soforthilfe erhalten, obwohl vor über 4 Wochen beantragt.

Aus diesem Grund suchen die Gartentage Förderer und Sponsoren, um den bereits getätigten Aufwand für die nun ausgefallene Veranstaltung und die laufenden Kosten bis zum nächsten Termin auffangen zu können. Firmen können natürlich damit rechnen, dass sich die Gartentage für das Engagement durch geeignete Gegenleistungen revanchieren. Aber auch Privatpersonen können sicher sein, dass ein geeigneter Weg gefunden wird, um ihnen Dank auszusprechen.

Anfragen gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kukurma gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und wird auch Gelbwurz oder Indischer Safran genannt (Curcuma longa, C. zedoaria). Er bietet eine wertvolle Hilfe für unsere Abwehrkräfte – besonders in diesen Zeiten
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Markus Kobelt ist heute zu Gast bei Ulrike Bosch von AllgäuStauden und erkundigt sich über die Schattenspezialisten unter den Stauden.

Seit vielen Jahren bringt „unsere“ langjährige Straßenkünstlerin Linda Trillhaase erwachsene Gartentage-Besucher zum Lächeln und Kinder zum Staunen und Lachen: mit fantasievollen Gewändern und ihrer heiteren Ansprache von ihren Stelzen herab, vor allem aber mit dem kunstvollen Geigen- oder Akkordeonspiel. Dass sie, über Generationen aus einer Künstler-Familie stammend, sich auch im Internet als Video-Künstlerin und Lyrik-Interpretin betätigt, haben wir erst der Corona-Krise zu verdanken. Diese Kunstform eignet sich offenbar besonders, um sie daheim im Kämmerchen zu entwickeln. Und die kleinen, meist melancholischen Preziosen passen auch wunderbar in diese Zeit. Kostprobe auf YOUTUBE gefällig?


Der deutsche Name „Rutenhirse“ klingt eher nach altem Zwieback als nach etwas Interessanten, das man im Garten haben möchte. Dabei ist die „Staude des Jahres 2020“ das genaue Gegenteil von langweilig und verstaubt!

Vom 20. Mai bis zum 26. September 2021 sind Lindau und die Region Gastgeber der Bayerischen Gartenschau. Sie verwandelt die Stadt in ein sinnliches Erlebnis aus Gärten, Wasser und Panorama.

Mehr als 2000 Einzelveranstaltungen sorgen für ein rauschendes Sommerfest. Die Hintere Insel Lindau wird dauerhaft zum grünen Gartenstrand umgestaltet und zeigt endlich ihre landschaftliche Schönheit.

Darüber hinaus schaffen die Naturerlebnisse in Weiler, Scheidegg und Schlachters eine ganze Gruppe von weiteren Attraktionen für Bewohner und Besucher. Willkommen in einer neuen Inselwelt!

Mehr Infos unter www.lindau2021.de

Bienen und andere Insekten wurden in den letzten Jahren als „systemrelevant“ für unsere Lebensmittelerzeugung erkannt. Da sie aber u.a. durch die intensive Landwirtschaft zahlenmäßig stark zurückgehen und zunehmend bedroht sind, beschäftigen sich immer mehr Informationen und Forschungen damit, die Lebensbedingungen wieder zu verbessern. Dem schließt sich nun eine Broschüre der Forschungsanstalt „Agroscope“ an: Da Bienen für ihr Überleben Nektar als Zuckerquelle sowie Pollen als Quelle für Eiweiss, Fett, Mineralstoffe und Vitamine benötigen, werden in dieser Broschüre wichtige Trachtpflanzen der Schweiz präsentiert. Sie lässt sich aus dem Internet herunterladen:
https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/aktuell/newsroom/2020/04-02_brochure-abeille-pollen-nectar.html

Bereits im fünften Jahr findet der Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen“ statt. Die Initiative Deutschland summt! lädt wieder ein, kleine und große Flächen bienenfreundlich und naturnah zu gestalten; das funktioniert auch gut trotz Corona. Wer teilnehmen möchte, müsste bis zum 31. Juli 2020 Fotos und Berichte zu seiner Aktion einreichen. Die Jury bewertet Neupflanzungen und Umgestaltungen, vergibt Punkte für Strukturen wie Trockenmauern, die die Artenvielfalt fördern, und legt besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten. Die Details zum Wettbewerb finden alle Bienen- und Naturfreunde unter www.wir-tun-was-fuer-bienen.de.

Erst vor kurzem hat man einige Neonikotinoide wegen ihrer Gefährlichkeit für Bienen als Pflanzenschutzmittel verboten. Dennoch wurde erst 2015 ein anderes Insektizid namens Sulfoxaflor zugelassen, das sich nun nach neueren Informationen und Untersuchungen durch unabhängige Wissenschaftler ebenfalls als bienengefährlich herausstellt. Das Umweltinstitut München informiert über diese Zusammenhänge und regt dazu an, sich an unsere Landwirtschafts- und Umweltministerien zu wenden mit der Aufforderung, diesen Wirkstoffen die Zulassung zu verweigern.

Weitere Infos

Am Rande unseres Nachbarlandkreises gibt es eine Gärtnerei mit kleinem Gartencenter, das öffnen und alles verkaufen darf, was sie immer im Sortiment hat – also nicht nur Gemüse und Gemüse-Jungpflanzen, sondern auch Blümchen aller Art und floristische Deko-Artikel zu Ostern. Der große Andrang sei ihnen vergönnt, allein: Warum müssen gleichzeitig andere Gärtnereien ihre lebendigen, oft saisonal nur kurz verkäuflichen Waren kompostieren, gerade jetzt zur Frühjahrs-Hochsaison?