4ländergarten

Aktuelles (429)

Zum dritten Mal präsentiert sich 4ländergarten mit einem kleinen Ausschnitt seiner Aussteller in der frühlingshaft dekorierten Halle 12 der Vorarlberger Frühjahrsmesse SCHAU!. Wer sich schon Anfang April nach Gartenmöbeln, -geräten und anderem Zubehör, Kräuterpflänzchen sowie kunsthandwerklichen Accessoires umschauen und Gartentage-Flair (indoor) schnuppern will oder gar Pflanzenschutz-Beratung sucht, der ist in der „4ländergarten-Halle“ 12 richtig.

4. bis 7. April in Dornbirn

Die Gartentage auf der Lindauer Insel von 3. bis 5. Mai stehen dieses Jahr unter dem Motto „Blütenstauden – Herzstück des Gartens“. Nicht nur, weil zahlreiche namhafte Anbieter – wie die Staudengärtnereien Gaißmayer, Gräfin von Zeppelin, Sündermann oder Schöllkopf – wieder ausgewählte Sorten im Gepäck haben und die Besucher fachkundig beraten können. Zudem sind die Vorträge am Samstag den ausdauernden Blütenstars des Gartens gewidmet; schon zur Eröffnung ist „Stauden-Guru“ Dieter Gaißmayer anwesend.

Für Kurzweil sorgen unter anderem das Musikerpaar Flóra & Bertrand aus Frankreich oder der Straßenkünstler Otto Dacapo mit seinen unglaublich riesigen Seifenblasen.

Alle Infos sind in den kommenden Wochen zu finden auf www.gartentage-lindau.de

Und wenn Sie nicht wissen, was Sie Ihren Lieben schenken sollen: Vielleicht können Sie ihnen eine Freude mit Eintrittskarten für die Gartentage machen!  Solche gibt’s

In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von Erdbeersorten mit farbigen Blüten auf den Markt gekommen, die gleich zwei Kundenbedürfnisse auf einen Schlag erfüllen: Sie liefern einerseits leckere Früchte und überzeugen andererseits mit ihrem attraktiven, blütenreichen Wuchs.

Eine absolute Neuheit in dieser Kategorie ist SUMMER BREEZE ROSE. Mit ihrem doppelten Blütenkranz und den attraktiven, rosenähnlichen Blüten zieht sie alle Aufmerksamkeit auf sich. Die sensationelle dunkelrosa Blütenfarbe ist wesentlich stabiler als bei den einfachen Erdbeerblüten und bereitet daher länger Freude.

SUMMER BREEZE ROSE überzeugt aber nicht nur mit ihren dekorativen Blüten, sondern auch mit geschmackvollen Früchten. Sie trägt den ganzen Sommer lang frisch-süße, mittelgroße Erdbeeren. Die Pflanze wächst sehr kompakt mit wenigen Ausläufern und eignet sich somit hervorragend zur Bepflanzung von Töpfen, Balkonkistchen und auch Gartenbeeten.

www.haeberli-beeren.ch

Der Erfolg des Pfirsichanbaus wird in unseren Breiten häufig gedämpft durch die Kräuselkrankheit. Wer vorbeugend etwas gegen diesen Pilz tun möchte, sollte schon jetzt im Februar handeln.

Im vergangenen Sommer erreichten mich Fotos von Hobbygärtnern, auf denen Bäume zu sehen waren, deren Rinde am Stamm verletzt war. Die Schäden sahen unterschiedlich aus: Es gab kurze und lange Risse, Stellen, an denen die Rinde streifenartig abgestorben war oder in ganzen Platten fehlte. Bei einigen dieser Verletzungen konnte ich Entwarnung geben, denn die Ursache dafür lag schon einige Jahre zurück. Offensichtlich war diesen Bäumen aus eigener Kraft eine ordentliche Wundheilung gelungen. Was aber war die Ursache?
Eine Kolumne von Pflanzenärztin Dr. Tina Balke

Februar, der Reinigungsmonat, gibt uns nochmals Gelegenheit, unser System von Geist, Leib und Seele zu reinigen und zu erneuern, damit wir mit Kraft und vitaler Energie ins neue Pflanzenjahr starten.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Seit wenigen Tagen hat der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) die Website www.staudensterne.de freigeschaltet. Sie soll die bereits zuvor vorhandene Seite www.staudensichtung.de ergänzen, indem sie die für den Laien manchmal unübersichtliche Sortenauswahl auf die empfehlenswertesten Sorten eingrenzt, diese anschaulich beschreibt und zudem mit praxisnahen Bildern kombiniert. Damit sollen die Gartenfreunde ermutigt werden, vornehmlich Stauden zu verwenden, die aufgrund ihres Erscheinungsbilds sowie ihres robusten Wachstums aus dem Sortiment herausragen und deshalb von den neutralen, über ganz Deutschland verteilten Prüfstellen mit zwei oder drei Sternen ausgezeichnet wurden.

Die „Verschotterung“ von Grundstücken, insbesondere vieler Vorgärten, fordert viele Gegenstimmen heraus. Denn solche „versteinerte“ Gärten sind ökologisch tot. Und in einer Zeit, in der der Rückgang von Insekten und Vögeln unübersehbar wird, darf die Verantwortung nicht nur auf Landwirtschaft und Industrie abgewälzt werden: Innerhalb der eigenen Wohnumgebung kann und sollte jeder Einzelne etwas tun.

In Bayern läuft in diesen Tagen das Volksbegehren "Rettet die Bienen" an, das durch gesetzgeberische Maßnahmen in Naturschutz und Landwirtschaft den Artenschutz fördern will. Die Initiatoren von BUND Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Grünen und ÖDP verweisen dabei auf den Rückgang von Insekten und in der Folge auch Vögeln, wobei die Bienen nicht nur als emotionale Sympathieträger, sondern vor allem aufgrund ihrer Bedeutung als Befruchter unzähliger Blüten im Mittelpunkt stehen.

Die Eintragungsfrist in den Rathäusern dauert von 31.Januar bis 13. Februar. Wenn 10 % der Wahlbürger unterschreiben, kommt es im Sommer zum Volksentscheid.

Säulenformen sind vor allem in den kleinflächigen Hausgärten begehrt, weil man damit auf minimaler Standfläche eine beträchtliche Ernte von Baumobst einfahren kann. Viele Obstarten behalten diese schlanke Figur allerdings nur durch ständigen Nachschnitt; Äpfel dagegen gehören zu den wenigen Ausnahmen, bei denen der säulenförmige Wuchs genetisch verankert ist. Ab dieser Saison wird die Auswahl an Säulenäpfeln durch eine Sorte ergänzt, deren rot-gelben Früchte zeitig im Sommer reifen: Schon im August erfeut ‚Lopini‘ mit erfrischend saftigem Fruchtfleisch und harmonisch-süßem Geschmack. Das Bäumchen lässt sich als schmale fruchtende Hecke ziehen und gedeiht robust selbst im Kübel auf Balkon oder Terrasse