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Aktuelles (336)

Bald nach Ostern wird das neue 32-seitige Magazin zu den Lindauer Gartentagen fertig! Bis Ende April kommt es dann in vielen Läden und Verkaufsstellen der Region zur Auslage und wird in einem größeren Radius um Lindau sogar in die Briefkästen eingeworfen. In dem Magazin finden Sie das komplette Programm der Gartentage, weitere Infos, Tipps und Geschichten sowie den Garten-Veranstaltungskalender für die Region.

Wer sich darauf freut, der könnte auch auf die Idee kommen, die Gartentage als Geschenk zu betrachten – für sich selbst oder für Freunde und Verwandte. Das ist ganz einfach – Tickets kann man im Vorverkauf beim „i-Punkt“ im Lindaupark besorgen oder auch hier online bestellen.

Für den Rückgang der Bienen werden u.a. Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide verantwortlich gemacht. Nachdem zuständige Behörden diese Zusammenhänge als wissenschaftlich bestätigt betrachten, steht die EU-Kommission kurz davor, die Anwendung der Wirkstoffe im Freiland zu verbieten. Die Bundesregierung allerdings zögert noch. Deshalb ruft das Umweltinstitut München www.umweltinstitut.org im Rahmen seiner Kampagne dazu auf, „den Bienen eine Stimme zu geben“, die Petition zu unterzeichnen und die Kampagne durch eigene Aktivitäten oder durch finanzielle Förderung zu unterstützen. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz sammelt in einer bundesweiten Aktion https://aktion.bund.net/ Unterschriften mit demselben Ziel.

Zum Auf- und Abbau (2.-4.5. und 7.5.) der Gartentage Lindau suchen wir helfende Hände (gegen Bezahlung ).
Bei Interesse einfach melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine gute Nachricht kommt von einer staatlichen Pressestelle: Mitarbeiter der Botanischen Staatssammlung München haben im Botanischen Garten München-Nymphenburg festgestellt, dass dort neuerdings 106 Wildbienen-Arten vorkommen – 15 mehr als bei der letzten Zählung und 27 mehr als vor 20 Jahren. Sie kommentieren dazu, es sei eine weit verbreitete Fehleinschätzung, dass am derzeit festgestellten drastischen Insektenrückgang die Klimaerwärmung mit schuld sein könnte. Es sei jedoch schon lange bekannt, dass diese eher zu einer Vermehrung der Insektenanzahl führt. Denn wärmeliebende Insekten sind im mediterranen Klima sowie in den Tropen schon immer zahlreicher als in mehr nördlichen Breiten. Unter den neu im Botanischen Garten angekommenen Bienen sind daher mehrere Arten, die bis vor ca. 20 Jahren nur von den Wärmeinseln Deutschlands bekannt waren. Mehr zu den Wildbienen des Botanischen Gartens München erfahren sie unter http://www.botmuc.de/de/bienen/.

2013 hat die Baumschule Lubera die Ölweide (Elaeagnus) aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und ihre Fruchteigenschaften unter dem Namen Pointilla bekannt gemacht. Heute, 5 Jahre später, kann die Buchser Baumschule eine neue Sorte mit verbesserten Eigenschaften präsentieren: ‚Pointilla Fruithunters Cherrific’ wird nicht wie ihre Vorgänger erst im späten Herbst reif, sondern bereits ab Mitte Juni mit anderen frühen Strauchbeeren. Und diese neue Elaeagnus-Fruchtsorte reift nicht nur früher: Die charakteristisch gepunkteten Früchte, die mit ihren langen Stielen an Sauerkirschen erinnern, werden mit 1-2 cm auch größer, kräftiger Orangerot und schmecken saftiger und fruchtiger, mit einer erfrischenden Zucker-Säure-Kombination. Der weiche Stein kann mitgegessen werden.

Wer jetzt süße Himbeeren in seinen Garten pflanzt, der sollte unbedingt darauf achten, dass ein weiter Reihenabstand von 2 m eingehalten wird. Denn so können die Triebe gut von Luft umströmt werden und rasch abtrocknen, was dem Befall mit Schadpilzen und somit auch der gefürchteten Himbeerrutenkrankheit vorbeugt.

Der April naht – und damit der Monat, in dem sich wieder der Fruchtertrag vieler Obstgehölze entscheidet. Denn wenn wie vergangenes Jahr zwischen 18. und 22. April die Temperaturen nochmal bis –7 °C fallen, ist je nach Lage und aktuellem Stadium der Obstart die Ernte in Gefahr. Dabei unterscheiden sich auch die Sorten gewaltig: Während sich z.B. ‚Gala’ bei Beobachtungen als sehr widerstandsfähig erwiesen hat, bei der selbst nach strengen Nachtfrösten noch 75 % der Blüten überlebt haben, entwickelten sich bei ‚Pilot’ nur etwa 6 % der Blüten weiter.

‚Ladina’ ist eine recht junge Züchtung aus Wädenswil mit den Elternsorten ‚Topaz’ und ‚Fuji’. Aufgrund der nachgewiesenen Robustheit gegenüber Schorf und sogar Feuerbrand wurde diese Apfelsorte im biologischen Anbau sofort begeistert aufgenommen. Der mittelstark wachsende Baum trägt schon nach wenigen Jahren mittelgrosse, leuchtend rote Äpfel. Das knackig-saftige Fruchtfleisch beeindruckt durch sein harmonisches, süss-säuerliches Aroma mit einer leicht exotischen Note, die an Litschi erinnert. Erntereif sind die zahlreichen Früchte etwa Mitte September; kühl gelagert bleiben sie bis Ende Februar genussfähig. Wer also ohne chemischen Pflanzenschutz auskommen und dennoch regelmäßig geschmacklich überzeugende Äpfel ernten möchte, der ist gut beraten, es einmal mit ‚Ladina’ zu versuchen. www.artevos.de

Wenn es nach der Biotech- und Agrarindustrie geht, sollen neue gentechnische Verfahren rechtlich nicht mehr als Gentechnik eingeordnet werden. Dagegen wendet sich die Schweizerischen Allianz Gentechfrei, der sich auch ProSpecieRara angeschossen hat, und fordert in ihrer Petition, dass auch neue gentechnische Verfahren als Gentechnik gelten und somit den entsprechenden Gesetzen und Deklarationspflichten unterstellt werden. Die Website keine-neue-gentechnik.ch zeigt anhand vieler Beispiele die Problematik auf.

Balkon- und Terrassengärtner müssen auf eine reiche Apfelernte nicht mehr verzichten. Mit der Sorte 'Gullivers'® kommt ein neuer Apfel-Zwerg groß raus, neben dem man sich vorkommt wie der gleichnamige Reisende im Lande Liliput – wie ein Riese.