Gartenratgeber

Gartenratgeber (105)

Im Gartenratgeber stellen Gartenbau-Ingenieure und bekannte Fachautoren ihr fundiertes Wissen zur Verfügung, das in jahrelangen praktischen Erfahrungen vertieft wurde – zu Ihrem Nutzen!

Der Bereich wurde neu angelegt und wird laufend erweitert - schauen Sie öfter mal rein!

Gräser sind nicht nur zum Rasenmähen da: Einige Arten werden nicht nur höher als die meisten Stauden, sondern inspirieren gleichermaßen mit ihren Blattzeichnungen und ihrem Blütenspiel Züchter wie Pflanzenliebhaber.

In einem unserer Balkonkästen waren ursprünglich dunkelviolette Hängegeranien und eine rosa blühende, aufrechte Zonal-Pelargonie kombiniert. (Balkon-Geranien heißen genau genommen Pelargonien!) Im Laufe der Jahre baute die Zonal-Pelargonie immer mehr ab (was ganz normal ist), so dass nach und nach die Hängeform das Kommando übernahm (was auf eine sehr vitale Sorte hinweist). Was aber über all die Zeit gleich geblieben ist:

Als wir entdeckt haben, dass zahlreiche Hornissen an unserem Fliederbusch ein- und ausfliegen, sind wir zuerst schon etwas erschrocken.

Mit dem Obstbaumschnitt bringt man traditionell den Winter in Verbindung, doch viele Vorteile sprechen zumindest für einen zusätzlichen Schnitt in den Sommermonaten.

Nein, das ist kein Schreibfehler: Es geht nicht um Sylvie, sondern um eine Pflanze mit dem vollständigen Namen „Durchwachsene Silphie“ (Silphium perfoliatum), die ursprünglich aus Nordamerika stammt und zur großen Familie der Korbblütler gehört. Durch einen Pflanzentausch mit Freunden, die unmittelbar am Rand landwirtschaftlicher Felder wohnen, ist die Staude in unseren Garten gelangt. Denn sie etabliert sich bei uns in der Landwirtschaft mehr und mehr als Energiepflanze.

Als Erstes fällt bei Kontakt mit der Karde oder Kardendistel auf, dass Stängel, Blätter und nicht zuletzt die walzenförmigen Blütenköpfe sehr stachelig sind.

In der Natur wächst die Wilde Möhre normalerweise in einer großen Gemeinschaft mit anderen Wiesenbewohnern. In unserem Garten hat sich offenbar ein Same in einem Beet niedergelassen, das zwecks Gemüseanbau intensiv mit Kompost versorgt wurde.

Nach einer Regenperiode wie in den letzten Tagen findet mancher auf seinem Gartenboden grüne, gallertartige Gebilde. Nicht erschrecken – dieser „Schleim“ sieht zwar nicht gerade appetitlich aus, ist aber völlig harmlos. Es handelt sich um sogenannte Nostoc-Bakterien,eine Gattung von Cyanobakterien, deren Kolonien in einer gelatinösen Hülle sitzen. Früher wurden sie als Blaualgen geführt.

Rosen mit nostalgischem Flair, die „modernen“ Ansprüchen nach langer Blütezeit genügen – diese ideale Kombination ist in erster Linie dem englischen Züchter David Austin zu verdanken.

Die Bezeichnung "Stauden" erzeugt manchmal Verwirrung: Der eine bezeichnet seine Sträucher als "Stauden", der andere erntet eine "Salatstaude" und meint damit den ganzen Kopf. Aber was meinen die Gärtner, wenn sie von Stauden sprechen?

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