Gartenratgeber

Gartenratgeber (117)

Im Gartenratgeber stellen Gartenbau-Ingenieure und bekannte Fachautoren ihr fundiertes Wissen zur Verfügung, das in jahrelangen praktischen Erfahrungen vertieft wurde – zu Ihrem Nutzen!

Der Bereich wurde neu angelegt und wird laufend erweitert - schauen Sie öfter mal rein!

Auch wenn der Sumpf umgangssprachlich nicht sehr beliebt ist: Hier und in den benachbarten Zonen findet sich die größte Dichte an attraktiven, blühenden und biologisch wertvollen Pflanzenarten.

In diesem Monat kommt die Apfelbeere Aronia zur Blüte. Sie wird gerne als Wildobst empfohlen, weil die kleinen schwarzen Äpfelchen zwar recht herb schmecken, aber als äußerst vitaminreich gelten. Deshalb verwendet man die Früchte gerne als gehaltvoller und farbkräftiger Zusatz für andere Fruchtsäfte. Aber auch die hübschen weißen Schirmrispen, die aus bis zu 30 kleinen Einzelblüten bestehen, werden gerne unterschätzt. Dabei sind sie in diesem Monat kaum zu übersehen und nicht nur eine Augen-, sondern auch eine beliebte Bienenweide.

Die Meisen sind am Brüten! Ein besonders beliebtes Quartier dafür in unserem Garten ist ein altes Astloch im noch viel älteren Apfelbaum, das vom Buntspecht freundlicherweise schon familiengerecht ausgehöhlt und ausgebaut wurde.

Wozu braucht die Pflanze bestimmte Nährelemente? Woran erkennt man, wenn nicht genug von ihnen zur Verfügung steht? Kann eine Pflanze auch überernährt sein? Theoretische Fragen mit Bedeutung für die gärtnerische Praxis.

Der Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus), eine Wildart, fühlt sich in unserem Garten wohl und hat sich deshalb selbstständig in der Wiese und auch in manche Beete hinein verbreitet. Mitte Februar wurden nach dem Abschmelzen der Schneedecke die ersten Triebspitzen sichtbar. Und wenn dann die Sonne scheint, öffnen sich die zart bis kräftig violetten Blütenkelche, legen ihre Vermehrungsorgane frei und bieten den ersten Bienen Nahrung, die ab 9 °C wieder zu fliegen beginnen und sich über diese frühe Nektar- und Pollenquelle freuen. Viele Alternativen haben sie zu dieser Zeit noch nicht.


Abfälle gibt es meist genug – und was liegt näher, als daraus wertvollen Kompost herzustellen? Doch nicht alles, was in Garten und Haushalt anfällt, eignet sich gleichermaßen für den Rotteprozess.

Schnee und Frost behindern nicht nur das Leben der Pflanzen im Garten. Auch tierische Mitbewohner leiden mehr oder weniger unter den Bedingungen und reagieren dankbar auf die eine oder andere Hilfestellung.

Auf den ersten Blick könnte es eine kleine Schlange oder ein besonders langer und dicker roter Wurm sein. Beim zweiten dann entpuppt sich das Getier, das da im Schneckentempo den Weg quert, als zwei Nacktschnecken – die hintere direkt mit ihren Geruchsfühlern auf Tuchfühlung mit dem Körperende der vorderen, und auch die oberen Fühler mit den Augen starr auf selbiges gerichtet.

Je größer und attraktiver die nicht winterharten Pflanzen, desto mehr lohnt sich der Aufwand, sie gut über den Winter zu bringen. Obwohl sie wesentlich mehr Platz brauchen als Balkonblumen, gilt dies vor allem für die wertvollen Kübelpflanzen.

Die Gräser der Gattung Panicum sind attraktiv, robust und trockenheitsverträglich und überraschen immer wieder mit neuen spektakulären Sorten. Damit gehören sie zu den aktuellen Stars der Gartengestaltung. Als vor etwa 20 Jahren der Präriestauden-Trend aus den USA nach Deutschland schwappte, folgte ein regelrechter Gräserboom. Inzwischen wurden allein im Staudengarten Weihenstephan rund 30 Sorten zur Sichtung und regelmäßigen Bewertung aufgepflanzt. 

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