Gartenratgeber

Gartenratgeber (110)

Im Gartenratgeber stellen Gartenbau-Ingenieure und bekannte Fachautoren ihr fundiertes Wissen zur Verfügung, das in jahrelangen praktischen Erfahrungen vertieft wurde – zu Ihrem Nutzen!

Der Bereich wurde neu angelegt und wird laufend erweitert - schauen Sie öfter mal rein!

Auf den ersten Blick könnte es eine kleine Schlange oder ein besonders langer und dicker roter Wurm sein. Beim zweiten dann entpuppt sich das Getier, das da im Schneckentempo den Weg quert, als zwei Nacktschnecken – die hintere direkt mit ihren Geruchsfühlern auf Tuchfühlung mit dem Körperende der vorderen, und auch die oberen Fühler mit den Augen starr auf selbiges gerichtet.

Je größer und attraktiver die nicht winterharten Pflanzen, desto mehr lohnt sich der Aufwand, sie gut über den Winter zu bringen. Obwohl sie wesentlich mehr Platz brauchen als Balkonblumen, gilt dies vor allem für die wertvollen Kübelpflanzen.

Die Gräser der Gattung Panicum sind attraktiv, robust und trockenheitsverträglich und überraschen immer wieder mit neuen spektakulären Sorten. Damit gehören sie zu den aktuellen Stars der Gartengestaltung. Als vor etwa 20 Jahren der Präriestauden-Trend aus den USA nach Deutschland schwappte, folgte ein regelrechter Gräserboom. Inzwischen wurden allein im Staudengarten Weihenstephan rund 30 Sorten zur Sichtung und regelmäßigen Bewertung aufgepflanzt. 

In Wäldern, Parks oder Alleen tritt man jetzt häufig auf kleine stachelige, holzige Fruchtbecher, die dreieckige Nüsschen enthalten und häufig unterschätzt werden: Bucheckern, die Früchte der mächtigen Rotbuchen (Fagus sylvatica). Denn es ist weitgehend in Vergessenheit geraten, dass sie eine ebenso energiereiche wie leckere Knabberei abgeben und mit ihrem nussigen Aroma viele Rezepte bereichern können. Dazu muss man sie allerdings unbedingt erhitzen, so dass die enthaltenen Giftstoffe abgebaut werden.

Wer Schaben kennt, der kann ganz schön erschrecken, wenn er sie zum ersten Mal entdeckt. Denn die Insekten gelten als Überträger diverser Krankheiten und sind nur schwer zu entfernen, wenn sie sich einmal in einem Haus eingenistet haben.

Gräser sind nicht nur zum Rasenmähen da: Einige Arten werden nicht nur höher als die meisten Stauden, sondern inspirieren gleichermaßen mit ihren Blattzeichnungen und ihrem Blütenspiel Züchter wie Pflanzenliebhaber.

In einem unserer Balkonkästen waren ursprünglich dunkelviolette Hängegeranien und eine rosa blühende, aufrechte Zonal-Pelargonie kombiniert. (Balkon-Geranien heißen genau genommen Pelargonien!) Im Laufe der Jahre baute die Zonal-Pelargonie immer mehr ab (was ganz normal ist), so dass nach und nach die Hängeform das Kommando übernahm (was auf eine sehr vitale Sorte hinweist). Was aber über all die Zeit gleich geblieben ist:

Als wir entdeckt haben, dass zahlreiche Hornissen an unserem Fliederbusch ein- und ausfliegen, sind wir zuerst schon etwas erschrocken.

Mit dem Obstbaumschnitt bringt man traditionell den Winter in Verbindung, doch viele Vorteile sprechen zumindest für einen zusätzlichen Schnitt in den Sommermonaten.

Nein, das ist kein Schreibfehler: Es geht nicht um Sylvie, sondern um eine Pflanze mit dem vollständigen Namen „Durchwachsene Silphie“ (Silphium perfoliatum), die ursprünglich aus Nordamerika stammt und zur großen Familie der Korbblütler gehört. Durch einen Pflanzentausch mit Freunden, die unmittelbar am Rand landwirtschaftlicher Felder wohnen, ist die Staude in unseren Garten gelangt. Denn sie etabliert sich bei uns in der Landwirtschaft mehr und mehr als Energiepflanze.

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