4ländergarten

Aktuelles (460)

Mittlerweile hat landauf landab der Herbst bei uns Einzug gehalten. Die Blätter unserer Bäume färben sich in bunten Farben und erfreuen uns bei einem Spaziergang durch den Park.
Eine Kolumne von Pflanzenärztin Dr. Tina Balke

November ist die Zeit des Abschieds vom bunten Sommer und vom Herbst, die Zeit auch des Begrüßens von gemütlichen inneren Räumen. Da leuchtet ein Tasse Schlehentee oder ein Gläschen Schlehenlikör ganz besonders purpurrot und wärmt unsere Seele und unseren Bauch. Schlehe schenkt uns Kraft und Tiefblick.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Am 24. Oktober gab die Stiftung „Baum des Jahres“ ihre Entscheidung bekannt: Für 2020 wurde die Robinie auserwählt. "Mit Robinia pseudoacacia hat das Kuratorium Baum des Jahres eine Baumart gewählt, die die Gemüter von Naturschützern, Städteplanern und Forstleuten in Wallung bringt“, kommentierte die „Deutsche Baumkönigin“ Charlotte Baumann. 

Der aufgrund seines Aromas begehrte Weinbergpfirsich ist nur noch selten zu finden, weil die Bäume im Zuge des intensivierten Weinanbaus mehr und mehr aus den Weinbergen verbannt wurden. Deshalb setzt sich Pro Specie Rara schon seit 10 Jahren für die Erhaltung dieser bedrohten Kulturpflanze ein.

Am schottischen Forschungsinstitut hat man aus der roten europäischen Himbeere Rubus idaeus und der schwarzen nordamerikanischen Rubus occidentalis die Sommerhimbeere 'Glen Coe' gezüchtet. Beerenspezialist Häberli (Schweiz) hat die Sorte unter ihre Fittiche genommen und nennt sie „Purpurhimbeere“; denn ihre auffälligste Besonderheit ist die dunkelviolette Fruchtfarbe. Aber sie hat noch viel mehr positive Eigenschaften zu bieten:Aufgrund dieser Färbung werden die Früchte weniger von Maden befallen.Die mittelgroßen Beeren schmecken sehr aromatisch und besitzen einen hohen Gesundheitswert. Die Ruten sind dornenlos und zudem dekorativ violett-silbrig bereift. Und: Die Sorte wächst robust und kräftig, ohne Ausläufer zu bilden, ist winterhart und ertragreich.

Um die langen Triebe im Zaum zu halten, ist ein Drahtgerüst unumgänglich. Wie bei jeder Sommerhimbeere schneidet man nach der Ernte im Herbst die abgetragenen Triebe heraus und lässt 5-6 junge Ruten stehen. Die von Juli bis September erntereifen Früchte eignen sich vorzüglich zum Frischverzehr, aber natürlich auch zum Einmachen oder für einen bunten Himbeerkuchen.

Für gewöhnlich handelt es sich um Ketchup, wenn Tomaten aus der Flasche und zudem vom nordamerikanischen Kontinent kommen. Nicht so bei „Omerto“ – einem kanadischen Spezialwein aus: Tomaten!

Lockere Rispen oder pompöse Blütenpyramiden? Lubera-Pflanzenzüchter Robert Maierhofer berichtet von der Entstehung pflegeleichter Hortensien-Sorten.

Beim diesjährigen Gewinnspiel konnten die Leser unseres Newsletters ein hochwertiges Hochbeet im Wert von 800€ und einen Rosenbogen (400€) der pro mente Werkstätte Feldkirch gewinnen.
Das Gewinnspiel lief bis 25. September – dann war die Glücksfee mit der Auslosung am Zuge. Und hier sind die Gewinnerinnen, die bereits benachrichtigt wurden:

Das Hochbeet hat Clara Müller aus D-88250 Weingarten gewonnen.

Der Rosenbogen geht an Marlies Adams aus A-6890 Lustenau.

Das 4ländergarten-Team gratuliert recht herzlich!

Unser Dank geht an alle Teilnehmer und an unseren Kooperationspartner, die pro mente Werkstätte Feldkirch!
Wir hoffen, Sie bleiben uns als Newsletter-Abonnenten treu und vielleicht sind SIE ja der/die Gewinner/in bei einem unserer nächsten Gewinnspiele ...

In diesem Monat berichte ich Ihnen das letzte Mal aus Heilbronn, da die Bundesgartenschau am 6. Oktober ihre Pforten schließt. Gerne möchte ich Ihnen eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke aus den vergangenen 6 Monaten geben. Was haben die Besucher am meisten gefragt? Was war besonders überraschend?

Ein "Livebericht" von der BUGA von Pflanzenärztin Dr. Tina Balke

So klein das rote Früchtchen ist: Die Hagebutte ist eine Vitamin-C-Bombe! Traditionell wird sie in der Volksheilkunde bei Nieren-und Blasenbeschwerden eingesetzt, bei Infektionen, Fieber, Stein-und Grießbildung und bei harnsaurer Diathese.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg