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Aktuelles (480)

Eine Neuheit des Schweizer Beerenspezialisten Häberli ist die Che-Frucht (Maclura tricuspidata) Cudrania. Sie überrascht mit einem süßen, wassermelonenartigen Geschmack bei Vollreife.

Das mehrjährige, strauch- bis baumartige Gehölz erreicht bis zu 5 m Höhe und ist winterhart bis ungefähr –20 °C. Die kugeligen, circa 2,5 cm großen Beeren können bereits zwei bis drei Jahre nach der Pflanzung geerntet werden. Wenn sich eine männliche Pflanze in der Nähe befindet, entwickelt diese selbstfruchtbare Sorte Samen; dadurch werden die Früchte etwas größer und geschmacksintensiver.

www.haeberli-beeren.ch

Winterzeit - Obstbaumschnittzeit. Vor allem Kernobstsorten vertragen jetzt eine Regulierung mit Säge und Schere. Der Schweizer Obstzüchter und Gartenvideoblogger Markus Kobelt ruft dazu nochmal die wichtigsten Schnittregeln ins Gedächtnis.

Der Sauerklee (Oxalis) steht in keinerlei verwandtschaftlichem Verhältnis zu unserem heimischen Weißklee (Trifolium) im Rasen. Der Glücks-Sauerklee (Oxalis tetraphylla), auch kurz Glücksklee genannt, gehört jedoch zur selben Pflanzenfamilie wie der Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata).
Eine Kolumne von Pflanzenärztin Dr. Tina Balke

Die Leinpflanze ist ein einjähriges Kraut, mit zarten blauen Blüten, das in Garten und Feld angebaut wird und schon in der Steinzeit als Nutzpflanze gezogen wurde. Aus ihren Stängeln wird die Flachsfaser gewonnen, die zum Leinen weiterverarbeitet wird.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Verschiedene Stiftungen und Naturschutz-Initiativen haben wieder verschiedene Pflanzen und Tiere zum jeweiligen Vertreter seiner Zunft für das Jahr 2020 auserkoren, um auf deren Leistungen oder – leider in den meisten Fällen – auf eine Gefährdung der jeweiligen Art aufmerksam zu machen und für Schutzmaßnahmen zu werben. Hier sind die Preisträger:

Bei der Internationalen Pflanzen-Messe (IPM) in Essen (28.–31.1.), der Leitmesse der Grünen Branche, orientiert man sich zunehmend an Social Media und den Trends, die von den maßgeblichen Influencern ausgegeben werden.

Im Rahmen einer Studie wurden auf einer Versuchsparzelle am Agroscope-Standort Changins (CH) in einer Rapskultur insgesamt fast 12.000 Käfer aus 104 Arten gefunden. Obwohl Ackerland nahe der Stadt grundsätzlich als ungünstige Voraussetzung gilt, ist die nachgewiesene Artenvielfalt nicht überraschend, da auf der Fläche keine Insektizide und Fungizide sowie die Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes angewandt wurden.

In ihrer letzten Ausgabe 2019 berichtete die Zeitschrift „Ökologie & Landbau“ über einen der wichtigsten Grundsätze der Biolandwirtschaft, nämlich das Arbeiten in geschlossenen Betriebskreisläufen. Von dessen Einhaltung ist sie derzeit jedoch weiter entfernt ist als je zuvor, denn die Strukturen haben sich im Vergleich zu den Anfangsjahren stark verändert: Inzwischen haben sich viele landwirtschaftliche Betriebe spezialisiert, und damit hat die Abhängigkeit von externen Hilfsstoffen zugenommen. In stark ackerbaulich geprägten Regionen fehlen nun wirtschaftseigene organische Dünger, folglich muss ein Großteil der Nährstoffe über Zukaufdünger von außen zugeführt werden. Das entspricht nicht mehr den Idealen der Biopioniere. Was also tun? Kreisläufe weiter denken und auf überbetrieblicher und regionaler Ebene schließen? Oder sollten die Ökoverbände gar ihre Vorschriften lockern und künftig auch Gülle des Nachbarn aus konventioneller, flächengebundener Tierhaltung zulassen? Der Beitrag kommt zum Schluss, dass die Biobranche gut beraten sei, hierfür möglichst rasch innovative Strategien zu entwickeln.

Wer sich überlegt, seine Garage oder gar sein Wohnhaus in Pfanzenwuchs zu hüllen zu versehen, der kann sich im Internet eine Broschüre vom Bundesverband Gebäudegrün e.V. herunterladen über „Positive Wirkungen von Gebäudebegrünungen“. Beschrieben werden Aspekte von Klima, Wasserhaushalt, und Biodiversität ebenso wie Wirtschaftlichkeit für Fassadengrün, Dach- und auch Innenraumbegrünungen.

Hier geht's zum Info-PDF.

 

Erdnüsse anbauen - funktioniert das auch bei uns? Worin unterscheiden sich die verschiedenen Sorten? Wie hoch sind die Ernten? Markus Kobelt präsentiert die Ergebnisse eines Erdnussversuchs der Baumschule Lubera.

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