4ländergarten

Aktuelles (429)

Wenn Sie Ihren Lieben eine Freude machen (oder selbst nicht vor der Kasse in der Schlange stehen) wollen, können Sie die Tickets auch im Vorverkauf beziehen. Solche gibt’s
- über unseren Online-Vorverkauf auf der Webseite www.bregenzer-gartenkultur.at
- bei Bregenz Tourismus und Stadtmarketing, Rathausstraße 35a, 6900 Bregenz oder
- am Ticket-Schalter des Lindauparks (i-punkt, Kemptener Straße 1, 88131 Lindau)

Kürzlich wurde bekannt, dass Sorten von Zuckerhut und Radicchio ‚Treviso‘ aus Zellfusion pollensteril gezüchtet werden. Da die Bioverbände die Verwendung solcher Sorten ablehnen, wurde die für die Produzenten der Bioverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindliche Sortenliste aktualisiert. Sie kann im FiBL-Shop kostenlos heruntergeladen werden. https://shop.fibl.org/chde/mwdownloads/download/link/id/702/

Die am meisten verbreiteten, klassischen europäischen Rebsorten sind anfällig gegenüber zahlreichen Pilzkrankheiten wie Echter und Falscher Mehltau oder Graufäule. Selbst im integrierten oder biologischen Anbau sind zur Bekämpfung dieser Erreger mehrere Behandlungen erforderlich. Der sinnvollste Weg, um den Einsatz entsprechender Mittel wesentlich zu reduzieren, sind Rebsorten mit natürlichen Resistenzen. Das Schweizer Forschungszentrum Agroscope widmet sich seit vielen Jahren der Züchtung solcher Sorten und kann dabei auf einige Erfolge verweisen. So wurde die Sorte ‚Divico‘ seit ihrer Zulassung 2013 unter den krankheitsresistenten roten Rebsorten am häufigsten in der Schweiz angebaut. Auch die erst 2018 zugelassene weiße Sorte ‚Divona‘ befindet sich in einer guten Entwicklung.

Sie möchten gerne einmal etwas ganz Neues ausprobieren, können aber, zum Beispiel aufgrund einer Höhenlage, keine südländischen Bedingungen bieten? Dann sind Sie bei dem russischen Züchter Ivan Mitschurin richtig.

Glückliche Besitzer von Frühapfelsorten ernten bereits im Juli die ersten Äpfel. Markus Kobelt von der Schweizer Obstbaumschule Lubera stellt seine Sommerzüchtungen vor und gibt wertvolle Tipps zur Pflege und Ernte.

Auf Platz 1 der häufigsten Fragen zu einem Schädling, die uns am „i-Punkt Grün“ der Bundesgartenschau gestellt werden, steht mit Abstand die Blattlaus. Da sie in diesem Jahr so massenhaft auftritt, bleibt kaum eine Pflanze von ihr verschont und ist so manchem Gartenbesitzer ein Dorn im Auge.

Ein "Livebericht" von der BUGA von Pflanzenärztin Dr. Tina Balke

Die Brennnessel aus der Familie der Nesselgewächse wächst überall dort, wo die Erde reich an Stickstoff ist, und folgt dem Menschen und seinen Behausungen.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Das große 4ländergarten-Gewinnspiel 2019 geht weiter! Als Garten(tage)freund und Newsletter-Leser können Sie sagenhafte-Preise gewinnen:

Wie eine Studie der Online-Plattform Houzz hervorbrachte, bei der Gartenexperten und -planer befragt wurden, ist der Garten des Jahrs 2019 vor allem „naturnah und insektenfreundlich“. Diese Trends nahm auch die berühmte Chelsea Flower Show auf, bei der folgerichtig allerlei Wildhecken, Wildblumenwiesen und andere ungezähmte Natur zu sehen war. „Die Berichte über Insekten- und Vogelsterben zeigen Wirkung, so dass deren Wohlergehen im Garten ein wichtiges Thema ist”, meint die Garten-Designerin Dr. Katja Saare-Surminski. Pflanzen und auch Materialien sollen naturnah sein, heimische Hölzer und schnell wachsende Pflanzen werden bevorzugt gegenüber Beton, PVC und anderen künstlichen Materialien.

Gleichzeitig ist die Digitalisierung auch aus dem Garten nicht mehr wegzudenken. Mähroboter, automatische Bewässerungssysteme und smarte Lichtinstallationen gehören bei einem guten Teil der neu angelegten Gärten zum Standard. Und die Planer nutzen neuerdings sogar Drohnen und Geo-Informationssysteme für ihre Arbeit.

Das 4ländergarten-Team meint: Gegen Technik als Helfer ist nichts einzuwenden, sofern sie uns nicht vom eigentlichen Kern des Gartens, der Natur, entfernt. Und dem Trend zur Natürlichkeit frönen wir schon lange. Bleibt zu hoffen, dass Pflanzen und Tiere auch dauerhaft davon profitieren und nicht nur durch dreiste Marketingmaßnahmen („Greenwashing“) ausgetrickst werden.

Fehlen bei den Schwarzen Johannisbeeren die schwarzroten Anthocyane, dann bleiben die reifen Früchte durchscheinend gelblichgrün – und daher auch weitgehend von den Vögeln verschont, die solcherlei Beeren nur schwer entdecken können. Diesen Vorteil macht sich die aus Finnland stammende Sorte VILMA zunutze. Im Wuchs unterscheidet sich die Sorte kaum von anderen Schwarzen Johannisbeer-Sträuchern, und auch die relativ großen Beeren besitzen deren kräftiges, angenehm aromatisches Aroma sowie einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Mit dem relativ süssen Geschmack eignet sich VILMA zum Frischverzehr ebenso gut wie für Marmeladen und Kuchen.