Gänseblümchen-Genuß

„Der Frühling ist da, wenn dein Fuß auf drei Gänseblümchen treten kann“, so eine Bauernregel. Nicht selten ist das schon im Januar oder Februar der Fall. So viele Blüten, dass man sie sammeln und verwerten kann, erscheinen aber meist erst um den kalendarischen Frühlingsanfang im März. Gänseblümchen sind eine hübsche und vor allem geschmackvolle Beigabe zu den ersten Salaten, in einer Frühlingssuppe oder auf dem Quarkbrot. Dafür erntet und verwertet man die Blüten am besten im knospigen Stadium, dann sind sie leicht nussig. Sind sie voll aufgeblüht schwingt auch eine bittere Note mit. Ganz geschlossene Blütenköpfchen eignen sich als Kapernersatz: 200 g Knospen mit Salz bestreuen und für ein paar Stunden stehen lassen. Dann in 300 ml Essig kurz aufkochen und heiß in verschließbare Gläser füllen. Frühestens nach 2 Wochen verwenden.

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