Aktuelles (383)

Vorgeschmack auf die Gartentage 2019: Hobby-Filmer Josef Würtz (huss-tv HD) aus Lindau/Weißensberg nahm letztes Jahr die Gartentage in den Focus. Wir freuen uns sehr, die stimmungsvollen Bilder als Vorgeschmack auf die nahenden Gartentage von 3.-5. Mai zeigen zu dürfen!

Im Sonder-Newsletter Mitte April haben wir schon auf zahlreiche Highlights der diesjährigen Gartentage hingewiesen, die zum 14. und vorerst letzten Mal auf dem „alten“ Gelände der hinteren Insel zwischen Thierschbrücke und Karlsbastion stattfinden. Denn ab nächstem Jahr wird im Hinblick auf die Landesgartenschau 2021 umgebaut. Wir fassen noch einmal das Wesentliche zusammen:

Die erste Runde ist gelost: Je 2 Freikarten zu den Gartentagen Lindau haben gewonnen (bestätigte Gewinner):

- Manuela Baur, A-Lustenau
- Simone Mitgutsch, A-Alberschwende
- Ulrich Bernhart, D-Landau
- Monika Ebenhoch, A-Klaus
- Franz Schmitz, D-Wolpertswende
- Karin Schlichter

Wir gratulieren!

Das Gewinnspiel geht aber weiter! Als Garten(tage)freund und Newsletter-Leser können Sie weiterhin sagenhafte-Preise gewinnen:

Unter der Schirmherrschaft von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg) haben der Verband Wohneigentum und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau den Fotowettbewerb „Rettet den Vorgarten“ ausgeschrieben. Damit wollen die beiden baden-württembergischen Verbände ein Zeichen setzen gegen Steinwüsten vor der Haustür und dazu animieren, für mehr lebendige Gärten aktiv zu werden. Damit schlagen sie genau in dieselbe Kerbe wie der diesjährige Ehrengast der Gartentage, Staudengärtner Dieter Gaißmayer, auf seiner Website www.entsteint-euch.de.

In diesem Jahr findet die Bundesgartenschau (BUGA) nach 42 Jahren wieder in Baden-Württemberg statt. In Heilbronn wird erstmals eine Garten- und Stadtausstellung kombiniert und an der Uferlandschaft des Alt-Neckars ist dazu ein neues Stadtquartier entstanden.
Ein "Livebericht" von Pflanzenärztin Dr. Tina Balke

Im Mai – kaum dass unsere Augen all die Blüten, Blätter und Gräser fassen können – zeigt sich die Natur in ihrer ganzen Fülle. Wir werden verwöhnt mit heilkräftigem, frischem Grün, mit Sonne und mit Farbenfülle. Unseren Gaumen verwöhnt jetzt besonders der Waldmeister.
Eine Kolumne von Pflanzenkundlerin Adelheid Lingg

Ausstellung im Museum der Gartenkultur, Illertissen

Seit 6. April hat im Museum der Gartenkultur, auf dem Gelände der Staudengärtnerei Gaißmayer/Illertissen, eine neue Ausstellung Platz genommen. Der Titel „Bin im Garten“, ein häufige Nachricht am Gartentor, wird dabei als „das Bekenntnis einer großen Liebe“ interpretiert. Denn diese wenigen Worte lassen einen jeden wissen, „wo wir viel oder gar die meiste Zeit verbringen und welche Bedeutung der Garten für uns hat. Wo wir am liebsten arbeiten, ruhen oder spielen“. Ein Rundgang durch die Ausstellung im Museum und durch die Vielfalt der Gartenkabinette im Außengelände beschreibt den Garten als Raum für viele Aktivitäten – für gärtnerisches Tun ebenso wie für spielerische Leichtigkeit.

Zu sehen bis 19. Oktober 2019
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
Eintritt: 2 Euro, Führungen zzgl. 2 Euro

Museum der Gartenkultur, Jungviehweide 1, 89257 Illertissen
www.museum-der-gartenkultur.de

Auf Schloss Dennenlohe wurde zum 13. Mal in neun Kategorien der Deutsche Gartenbuchpreis verliehen. Unter über 100 Einreichungen wurde der erste Platz in der Kategorie „Bester Ratgeber“ dem Titel Genießen statt Gießen von Annette Lepple zugesprochen. Der zweite Rang ging an den diesjährigen Eröffnungsgast und -referenten der Gartentage Lindau, Dieter Gaißmayer, und seinen Co-Autor Frank von Berger für ihr Werk Alte Staudenschätze (beide Ulmer Verlag). Gleich zwei Preise erhielt der letztjährige Beeren-Referent der Gartentage, Claudio Niggli, mit seinem Co-Autor Martin Frei für sein Werk Stachelbeeren, nämlich den 1. Preis in der Kategorie „Pflanzenporträt“ sowie den Sonderpreis der mitveranstaltenden Firma STIHL. Als zweitbestes Pflanzenporträt wurde Tomatenlust von Ute Studer prämiert (beide Haupt Verlag).

Die Aufzählung aller weiteren ersten drei Gewinner in den Kategorien „Bildband“, „Gartengeschichte“, „Garten-Reiseführer“, „Kinder-Gartenbuch“, „Garten-Kochbuch“ und „Garten-Blog“ sowie verschiedener Sonderpreise würde diesen Rahmen sprengen. Alle Angaben dazu finden Sie daher unter https://www.gartenbuchpreis.de/preistraeger/

Leider erreichte uns die Nachricht zu spät für den April-Newsletter, so dass die Eröffnung am 28. April bereits vorüber ist. Doch für alle Interessierten steht das „Wildobst-Arboretum Seetal“ ja hoffentlich noch lange zur Verfügung. Unterstützt durch ProSpecieRara und eine lokale Stiftung sollen nämlich in Dürrenäsch/Hallwil (Kanton Aargau) Wildobst-Arten, die wilden Vorfahren unserer Früchte und andere Raritäten sowie Informationen darüber, zusammengetragen werden. Denn Wildobst ist heute in vielerlei Hinsicht wieder von Interesse: als landschafts- und gartengestaltende Hecken-Elemente, als Nahrungsquelle für Vögel und Insekten sowie nicht zuletzt – aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitaminen, Gerbstoffen und Anthocyanen – als „Superfood“, also Heil- und Nahrungsmittel für den Menschen. Schon jetzt wachsen an dem Standort über 1000 Pflanzen.

Weitere Infos unter www.wildobst.ch.

In den letzten Jahren sind etliche Erdbeersorten auf den Markt gekommen, die zwei Gärtnerwünsche gleichzeitig abdecken: Sie liefern nämlich nicht nur die so beliebten, saftig-süßen Früchte, sondern sind mit einer Vielzahl hübscher, oft farbiger Blüten schon im Frühjahr ein attraktiver Hingucker. Als eine weitere Steigerung in dieser Kategorie präsentiert sich die neue Sorte SUMMER BREEZE ROSE: Die Blüten in einem hinreissenden dunkelrosa Farbton sind mit ihrem doppelten Blütenkranz nicht nur stabiler und länger haltbar als die einfachen Erdbeerblüten, sondern erinnern dadurch auch an Rosenblüten – zwar etwas kleiner, aber umso zahlreicher. Und nur wenige Wochen später entwickeln sich daraus köstlich-süsse, mittelgrosse Erdbeeren – den ganzen Sommer lang! Dabei wächst SUMMER BREEZE ROSE sehr kompakt, und weil sie auch wenige Ausläufer treibt, eignet sich die Sorte hervorragend als dekorative Naschfrucht in Töpfen und Balkonkistchen.

Bezug: www.haeberli-beeren.ch