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Aktuelles (336)

Im Vorfeld der Gartentage (4.–6. Mai) findet am 3./4. Mai 2018 in der Inselhalle das hochkarätige „1. Gartensymposium am Bodensee“ statt. Bodenseegärten und Lindau Tourismus laden in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesakademie für Weinbau und Gartenbau zum ersten Gartenstelldichein in der Neuen Inselhalle Lindau. Dabei geht es um die Sensibilisierung für das Thema Gärten, nicht zuletzt im Hinblick auf den Gartentourismus rund um den Bodensee: Verschiedene Referenten aus vier Ländern erörtern entsprechende Fragestellungen anhand von Impulsvorträgen und Praxisbeispielen. Der Freitag ist für Garten-Exkursionen in der Umgebung reserviert und mündet in den gemeinsamen Besuch der Tagungsteilnehmer auf den Gartentagen.

Weitergehende Infos und Anmeldung: www.gartensymposium.eu

Gemäss dem libyschen Autor Hisham Matar kommen Maulbeeren „direkt aus dem Himmel“ und sind ein „Engelsgeschenk“. Himmlisch schmecken auch die bis zu 10 cm langen Maulbeerfrüchte von GIANT PAKISTAN. Sie sind bei Vollreife dunkelrot-purpurn, süss, sehr wohlschmeckend und fester als andere Maulbeeren; GIANT PAKISTAN wird als eine der am besten schmeckenden Maulbeeren beurteilt. Die dunklen Früchte enthalten eine Vielzahl von Vitaminen, Mineral-, Ballaststoffen und Antioxidantien. Sie können frisch verzehrt, getrocknet und zu Konfitüre und Kompott verarbeitet werden. Die Ernte geht über den ganzen Sommer. Der bis zu 10 m hohe Baum kann durch Schnitt auch als Kleinbaum gut in Form gehalten werden. Morus macroura, heimisch im Himalaya, Tibet, Indochina, hat grosse, herzförmige Blätter, ist winterhart bis -10/15°C und selbstfruchtbar.

Weitere Infos und Bezug: www.haeberli-beeren.ch

 

Die nächsten Gartentage Lindau finden heuer von 4.-6. Mai statt.

Einen Vorgeschmack bietet der Fernsehbeitrag des SWR vom letzten Jahr. Trotz regnerischem Wetter sind es schöne Eindrücke und interessante Stimmen, die die 3 Kamerateams und der Moderator der SWR-Sendung "Treffpunkt" bei den Gartentagen Lindau 2017 eingefangen haben. Hier können Sie die Sendung nachsehen.

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, werden die Gartentage auch heuer wieder von 5.-8. April bei der großen Vorarlberger Frühjahrsmesse in Dornbirn vertreten sein. In Halle 12 werden in floristisch gestaltetem Ambiente wieder ausgewählte Gartentage-Aussteller einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung in Lindau (4.-6. Mai) geben. Darunter die bekannte Bio-Gärtnerei Herb aus Kempten mit einem großen Angebot an Gemüsesetzlingen und Kräutern oder die Rottaler Pfingstrosen-Gärtnerei mit einer tollen Sorten-Auswahl. Neben modernem Gartengerät und Rasenrobotern der Firma Böhler wird diesmal auch The Great British Garden Company mit stilvollen Gartenwerkzeugen und Utensilien vertreten sein. Zu begutachten sind auch ausgefallene Gartenmöbel, Whirlpools und kunsthandwerkliche Angebote. Und mitten drin können die Besucher in aller Ruhe einen Kaffee von Karrer's Fahrrad-Kaffee genießen, den viele schon von den Gartentagen Lindau oder der Bregenzer Garten.Kultur her schätzen.

Anlässlich der BIOFACH in Nürnberg, der Weltleitmesse für Biolebensmittel, stellen das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) und Partner die Auswertung der Zahlen 2016 des europäischen Biosektors vor. Demnach legte der Biomarkt in Europa 2016 um 11,4 % auf 33,5 Milliarden Euro zu.

Die Biofläche nahm in Europa und in der Europäischen Union um fast eine Million Hektar zu. 13,5 Millionen Hektar werden biologisch bewirtschaftet (Europäische Union: 12,1 Millionen Hektar). Mit mehr als 2 Millionen Hektar ist Spanien nach wie vor das Land mit der größten Biofläche in Europa, gefolgt von Italien (1,8 Millionen Hektar) und Frankreich (1,5 Millionen Hektar). Liechtenstein weist mit 37,7 Prozent den höchsten Bioanteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf, gefolgt von Österreich, dem Land in der Europäischen Union mit dem höchsten Bioanteil.

Die Pro-Kopf-Verbraucherausgaben für Biolebensmittel haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Am meisten gaben die Schweizer für Biolebensmittel aus (274 Euro pro Kopf). In einigen Ländern nähern sich die Biomarktanteile von Lebensmitteln der Zehn-Prozent-Marke.

In allen tropischen und subtropischen Ländern sind Süßkartoffeln ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das in jedem Hausgarten wächst. Sie stammen ursprünglich aus der Andenregion (Peru; Guatemala) und gelten als sehr wärmebedürftig. Bei uns in Deutschland kennen dieses schmackhafte und gesunde Gemüse bisher nur wenige, vor allem von Reisen. Inzwischen hat man aber herausgefunden, dass die Knollen auch unter unseren klimatischen Bedingungen erfolgreich angebaut werden können.

Pro Specie Rara, die Stiftung zu Erhaltung der genetischen Vielfalt mit Sitz in Basel, regt seit kurzem mit seiner Website www.stadt-tomaten.ch vor allem junge Leute in verdichteten Lebensräumen dazu an, Tomaten, aber auch viele andere erhaltenswerte Gemüse- und Blumensorten auf ihren Balkonen, Dachterrassen und in Hinterhöfen anzubauen. Ein Starter-Kit dazu erleichtert den Einstieg, und es macht sicher großen Spaß, wenn man schon beim ersten Versuch ausgefallene Sorten im Gefäß bewundern und sogar ernten kann. Auf diese Weise hofft man, die Anliegen des Netzwerks auch stärker in die Städte und zu neuen Generationen zu tragen.

Der Beste Zeitpunkt für den Weinrebenschnitt ist Ende Februar / März. Gartenvideo-Blogger und Lubera-Gärtner Markus Kobelt erklärt anhand eines bereits fertig geschnittenen Reb-Spaliers wo man die Schere ansetzen muss.

Mit den länger werdenden Tagen juckt es uns Gärtner wieder im Grünen Daumen. Aber noch ist es zu früh und dunkel, um Gemüsepflänzchen an der Fensterbank hochzupäppeln. Man kann aber die Zeit gut nutzen, um die Gartensaison zu planen und nach besonderen Sorten Ausschau zu halten. Eine enorme Auswahl von über 800 seltenen Gemüse-, Zierpflanzen-, Kartoffel-, Beeren- und Kräutersorten bietet der „Sortenfinder“ um das Netzwerk von von Sativa Rheinau und Coop seinen Unterstützern. Mit CHF 70.–/Jahr können interessierte Freunde der Vielfalt die Erhaltung alter und seltener Sorten unterstützen und gleichzeitig von dem enormen Saatgutangebot profitieren. Den Großteil bekommen die Unterstützer des Netzwerks kostenlos! Hier geht’s zu weiteren Infos und Sortenfinder.

Wie können Streuobstwiesenbesitzer motiviert und unterstützt werden? Dieser Frage ging das Netzwerk der Obst-Fachwarte und Mostereien aus dem Oberschwäbischen Landkreis Biberach nach.