4ländergarten

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Sie möchten einen guten Obstbaum kaufen? Markus Kobelt zeigt den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Obstbaum. Obstbaum, egal ob Apfelbaum, Kirschbaum, Zwetschgenbaum, Aprikostenbaum, Zitrusbaum, Quittenbaum, Pflaumenbaum, Pfirsichbaum, Nektarinenbaum, Nussbaum, Feigenbaum, Kakibaum und und und... - Obstbaum ist nicht gleich Obstbaum!

Wie schon letztes Jahr werden sich Gartentage Lindau und Bregenzer GartenKultur auf der SCHAU! von 5. bis 8. April präsentieren. Ein Ausschnitt von 15 Ausstellern wird in Halle 12 den 4ländergarten gestalten, um diese Messe in Dornbirn um einige ausgesuchte Beiträge rund um den Garten zu bereichern. Weitere Schwerpunkte der Vorarlberger Frühjahrsmesse sind Wohnen, Genuss, Freizeit und Mobilität. schau.messedornbirn.at

Die Erhaltung der Vielfalt bei unseren Nahrungspflanzen spielt eine große Rolle für die Vielfalt in Garten und Natur, nicht zuletzt aber auch für die zukünftige Erzeugung von hochwertigen und gesunden Lebensmitteln. Auf den Gartentagen informiert der Gemeinschaftsstand der Stadtgärtnerei und der Kreisfachberatung, unterstützt von Mitgliedern der örtlichen Gartenbauvereine, dass und wie jeder Freizeitgärtner seinen persönlichen Beitrag dazu leisten kann. In Kooperation zwischen Gartentagen und Kreisfachberatung ist es sogar gelungen, die Vorträge am Samstag unter das Motto „Saatgut- und Sortenerhaltung“ zu stellen; dabei werden verschiedene Referenten die Saatgutgewinnung im Hausgarten im allgemeinen sowie bei speziellen Gemüsegruppen, die biologische Samenzüchtung sowie den Erhalt alter Kern- und Beerenobstsorten in Theorie und Praxis erläutern. Und letztlich ist aus diesem Engagement – ein wenig verallgemeinert – auch das Motto der gesamten diesjährigen Gartentage erwachsen: Frühlingsfest der Vielfalt

Das ganze Programm finden Sie auf www.gartentage-lindau.de

 

Bald nach Ostern wird das neue 32-seitige Magazin zu den Lindauer Gartentagen fertig! Bis Ende April kommt es dann in vielen Läden und Verkaufsstellen der Region zur Auslage und wird in einem größeren Radius um Lindau sogar in die Briefkästen eingeworfen. In dem Magazin finden Sie das komplette Programm der Gartentage, weitere Infos, Tipps und Geschichten sowie den Garten-Veranstaltungskalender für die Region.

Wer sich darauf freut, der könnte auch auf die Idee kommen, die Gartentage als Geschenk zu betrachten – für sich selbst oder für Freunde und Verwandte. Das ist ganz einfach – Tickets kann man im Vorverkauf beim „i-Punkt“ im Lindaupark besorgen oder auch hier online bestellen.

Für den Rückgang der Bienen werden u.a. Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide verantwortlich gemacht. Nachdem zuständige Behörden diese Zusammenhänge als wissenschaftlich bestätigt betrachten, steht die EU-Kommission kurz davor, die Anwendung der Wirkstoffe im Freiland zu verbieten. Die Bundesregierung allerdings zögert noch. Deshalb ruft das Umweltinstitut München www.umweltinstitut.org im Rahmen seiner Kampagne dazu auf, „den Bienen eine Stimme zu geben“, die Petition zu unterzeichnen und die Kampagne durch eigene Aktivitäten oder durch finanzielle Förderung zu unterstützen. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz sammelt in einer bundesweiten Aktion https://aktion.bund.net/ Unterschriften mit demselben Ziel.

Zum Auf- und Abbau (2.-4.5. und 7.5.) der Gartentage Lindau suchen wir helfende Hände (gegen Bezahlung ).
Bei Interesse einfach melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine gute Nachricht kommt von einer staatlichen Pressestelle: Mitarbeiter der Botanischen Staatssammlung München haben im Botanischen Garten München-Nymphenburg festgestellt, dass dort neuerdings 106 Wildbienen-Arten vorkommen – 15 mehr als bei der letzten Zählung und 27 mehr als vor 20 Jahren. Sie kommentieren dazu, es sei eine weit verbreitete Fehleinschätzung, dass am derzeit festgestellten drastischen Insektenrückgang die Klimaerwärmung mit schuld sein könnte. Es sei jedoch schon lange bekannt, dass diese eher zu einer Vermehrung der Insektenanzahl führt. Denn wärmeliebende Insekten sind im mediterranen Klima sowie in den Tropen schon immer zahlreicher als in mehr nördlichen Breiten. Unter den neu im Botanischen Garten angekommenen Bienen sind daher mehrere Arten, die bis vor ca. 20 Jahren nur von den Wärmeinseln Deutschlands bekannt waren. Mehr zu den Wildbienen des Botanischen Gartens München erfahren sie unter http://www.botmuc.de/de/bienen/.

2013 hat die Baumschule Lubera die Ölweide (Elaeagnus) aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und ihre Fruchteigenschaften unter dem Namen Pointilla bekannt gemacht. Heute, 5 Jahre später, kann die Buchser Baumschule eine neue Sorte mit verbesserten Eigenschaften präsentieren: ‚Pointilla Fruithunters Cherrific’ wird nicht wie ihre Vorgänger erst im späten Herbst reif, sondern bereits ab Mitte Juni mit anderen frühen Strauchbeeren. Und diese neue Elaeagnus-Fruchtsorte reift nicht nur früher: Die charakteristisch gepunkteten Früchte, die mit ihren langen Stielen an Sauerkirschen erinnern, werden mit 1-2 cm auch größer, kräftiger Orangerot und schmecken saftiger und fruchtiger, mit einer erfrischenden Zucker-Säure-Kombination. Der weiche Stein kann mitgegessen werden.

Wer jetzt süße Himbeeren in seinen Garten pflanzt, der sollte unbedingt darauf achten, dass ein weiter Reihenabstand von 2 m eingehalten wird. Denn so können die Triebe gut von Luft umströmt werden und rasch abtrocknen, was dem Befall mit Schadpilzen und somit auch der gefürchteten Himbeerrutenkrankheit vorbeugt.

Der April naht – und damit der Monat, in dem sich wieder der Fruchtertrag vieler Obstgehölze entscheidet. Denn wenn wie vergangenes Jahr zwischen 18. und 22. April die Temperaturen nochmal bis –7 °C fallen, ist je nach Lage und aktuellem Stadium der Obstart die Ernte in Gefahr. Dabei unterscheiden sich auch die Sorten gewaltig: Während sich z.B. ‚Gala’ bei Beobachtungen als sehr widerstandsfähig erwiesen hat, bei der selbst nach strengen Nachtfrösten noch 75 % der Blüten überlebt haben, entwickelten sich bei ‚Pilot’ nur etwa 6 % der Blüten weiter.