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Skorbut war oft die Haupt-Todesursache bei Seeleuten. Irgendwann hat man mitgekriegt, dass die Verwendung von frischem Obst und Gemüse zur Heilung von Skorbut führt. Besonders geholfen haben die Zitrusfrüchte und sie wurden - oft in eingekochter Form - an Bord genommen.

Bodenseegärten und Lindau Tourismus laden in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesakademie für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim am 3. und 4. Mai 2018 zum ersten Gartenstelldichein am Bodensee. Das Gartensymposium geht in der Neuen Inselhalle in Lindau über die Bühne. In den zahlreichen Vorträgen geht es um die Sensibilisierung fürs Thema Gärten. Namhafte Referenten aus vier Ländern erörtern das Thema anhand von Impulsvorträgen und Praxisbeispielen. Der Freitag ist für Garten-Exkursionen in der Region reserviert. Abschließend besuchen die Teilnehmer die Gartentage Lindau. Bitte rechtzeitig anmelden!

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Wer für einen anderen Gartenfreund oder auch sich selbst noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, der kann sich dabei an den Empfehlungen bzw. Prämierungen kompetenter Organisationen orientieren.

In den letzten Wochen kamen die sonst so unscheinbaren Kleintiere in den Fokus unserer Aufmerksamkeit und in die Schlagzeilen. Nach langjährigen Beobachtungen und Zählungen sind Wissenschaftler zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zahl der Insekten bei uns dramatisch abgenommen hat: Im Zeitraum von 27 Jahren ist die Biomasse gefangener Insekten über 75 % geschrumpft, wie u.a,. die „Zeit“ in einem Online-Artikel berichtet („Ein ökologisches Armageddon“, 18.10.2017, www.zeit.de).

Zum wiederholten Mal mischte sich der Satteinser Künstler Reinhard Welte (Mitte) auf der Bregenzer GartenKultur zwischen seine teils mehr abstrakten, teils mehr figurativen Betonskulpturen. Das Bodensee-Ufer ist für sie eine perfekte Bühne, aber sie fügen sich auch wunderbar in die Intimität eines privaten Gartens.

Infos & Eindrücke finden Sie auf der Webseite des Künstlers

Mit diesem Monat beginnt die Zeit, in der sich der Gärtner über die Ernte des vergangenen Jahres Rechenschaft ablegen kann – welche Sorten haben reiche Erträge gebracht, welche waren geschmacklich auffallend, was würden wir gerne ausprobieren – um dann die Saatgut-Vorräte zu sichten und die Besorgungen für das nächste Jahr zu planen. Wer z.B. nicht das Glück hatte, auf der Bregenzer Gartenkultur aus dem reichen Tomaten-Sortiment der Gärtnerei Herb auswählen zu können, der kann nun in den Wintermonaten im Internet recherchieren. Auf die fachkundige persönliche Beratung von Christian Herb oder seiner Tochter Eva-Maria muss er dabei freilich verzichten.

Der sogenannte Weinbergpfirsich hat seit dem 16. Jahrhundert seinen Platz an den warmen Hängen der Schweiz, wurde aber mit der Intensivierung des Weinanbaus verdrängt. Heute wird das Obst wieder als Delikatesse für den Hausgarten entdeckt. Seit 2009 sammelt die Sortenerhaltungsgesellschaft ProSpecieRara die seltenen Sorten und bittet dabei um Mithilfe.

Es gibt unterschiedliche Arten um neue Apfelsorten zu züchten. Bei der Obstbaumschule Lubera geschieht dies über den klassischen Weg durch Bestäubung und Selektion.
Momentan arbeitet das Team um Züchter und Gartenvideo-Blogger Markus Kobelt an der Entstehung kernloser Apfelsorten - ein neuer Züchtungsschlager?

Unter der Leitung von Fernsehgärtner Karl Ploberger hat die Jury von „Natur im Garten“ im Rahmen des „European Award for Ecological Gardening 2017“ 7 Projekte aus 6 europäischen Ländern (Litauen, Tschechien, Schweden, Deutschland, Italien, Österreich) ausgezeichnet.
https://www.naturimgarten.at/internationale-aktivit%C3%A4ten/european-award-for-ecological-gardening-2017.html

Ebenfalls von Karl Ploberger moderiert wurde die Eröffnung der Bregenzer GartenKultur diesen Event mit (im Bild von links) Stadtgärtner Jürgen Kiesenebner, Kraut&Rüben-Chefredakteurin Christina Freiberg, Karl Ploberger, Bürgermeister Markus Linhart, Roland Mangold von faktor natur und Veranstalter Robert Sulzberger. In der launigen Runde war man sich schnell über den hohen Wert des Gärtnerns für den Einzelnen wie für die Gesellschaft einig.

Gräser gehören mit ihren Fruchtständen zu den Stars des herbstlichen Gartens. Mit Hilfe von Reif und ihrer Herbstfärbung gewinnen sie zusätzlich und sind sogar noch im Winter eindrucksvoll präsent. Auf der Bregenzer GartenKultur brachte die traditionsreiche Staudengärtnerei Schöllkopf einige attraktive Arten und Sorten ins Strandbad mit, rechtzeitig zum Pflanztermin.

Vorarlbergs große Rosenbaumschule „Rosen-Waibel“ aus Mäder überraschte auf der Bregenzer GartenKultur und zeigte, dass sich sogar die Königin der Blumen im Herbst noch einmal von ihrer schönsten Seite zeigt – wenn man die richtige Sorte wählt. Kerstin Waibel und ihr Team hatten bei dieser Gelegenheit eine reiche Auswahl von Strauchrosen für die Besucher dabei.

In der Bildergalerie der Webseite können Sie die Bregenzer Garten.Kultur 2017 noch einmal Revue passieren lassen.