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Ist Rhabarber Obst oder Gemüse? Botanisch gesehen ist Rhabarber ein Gemüse, ein sehr gesundes Gemüse, das unser Immunsystem stärkt und den Körper in erster Linie mit viel Vitamin C versorgt. Aber wussten Sie, dass früher nur die Wurzeln der Rhababerpflanze verwendet wurden? Wissen Sie woher der Rhabarber (lat. Rheum rhabarbarum) stammt? Ursprung und Geschichte des Rhabarbers, den man im Oktober pflanzen kann, in diesem Video ...

Im Herbst ist wieder Hochsaison im Garten: Es wird geerntet, aber auch gepflanzt. Und an schönen Tagen lassen sich die Blüten und Früchte des Gartens noch entspannt genießen. Genau dieses Spektrum greift die Bregenzer GartenKultur auf, die von 22.–24. September im Strandbad Bregenz etwa 80 Aussteller und ein kurzweiliges und informatives Rahmenprogramm präsentiert.

Das Herkunftsland China ist eine Fundgrube für Selektionen der Gojibeere (Lycium barbarum). Mit AMBER SWEET GOJI® gibt es nun eine gelbfruchtige Sorte, die neben der rotfruchtigen NO. 1 Ihren Garten mit bernsteingelben Gojibeeren ergänzt. Grosse Beeren, süsser Geschmack ohne bitteren Nachton, gesunde Inhaltsstoffe und sicherer Ertrag ab dem 2./3. Standjahr, wie bei der bekannten und guten NO. 1.

Mit den violetten Sternchenblüten im Sommer und den strahlend gelben Beeren im Spätsommer und Herbst ist AMBER SWEET GOJI® sehr attraktiv. Sie ist selbstfruchtbar, winterhart, hat keine besonderen Ansprüche an den Boden und bevorzugt einen sonnigen Standort. Die Erziehung im Garten ist als „freie“ Pflanze möglich oder die Triebe werden an einem Spalier angeheftet. Will man Wurzelausläufer vermeiden, pflanzt man AMBER SWEET GOJI® in einen grossen Topf.

Mit der Sorte 'Gullivers'® erschien dieses Frühjahr ein Apfelbäumchen im Handel, das nur 1 m hoch wird, resistent ist gegen Schorf und sich schön gleichmäßig verzweigt. Sogar Obst-Anfänger kommen mit den zwergigen Fruchtlieferanten gut zurecht, weil sie kaum Schnitteingriffe erfordern. Und im Herbst reifen knackige Äpfel heran, die erfrischend saftig und angenehm schmecken.

Platz findet der Mini-Apfel selbst im kleinsten Garteneck. Man kann ihn in die Reihe mit Beerensträuchern setzen oder als Ruhepol im Zierbeet unterbringen. Als echter Zwerg, dessen nachhaltige Schwachwüchsigkeit nicht auf eine schwach wachsende Veredlungsunterlage, sondern auf Mutation zurückzuführen ist, eignet sich 'Gullivers'® zudem bestens für die Kultur im Kübel. Zur Überwinterung versenkt man diesen entweder in die Erde oder packt ihn ein und rückt ihn in ein geschütztes Eck.

Bezug: www.lubera.com

Wächst bei Ihnen eine alte, unbekannte Rebsorte? Dann nutzen Sie das Treffen der Rebenexperten, das am 15. September unter Federführung von Arca Vitis, dem Verein zur Erhaltung alter Rebsorten, in Frümsen/SG (CH) stattfindet, und schicken Sie im Vorfeld Ihre Trauben zur Bestimmung dorthin. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage von prospecierara (https://www.prospecierara.ch/uploads/media/56/sortenbestimmung_reben.pdf)

Am Rebsortenbestimmungstag (im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen des Schweizer Bundesamts für Landwirtschaft) sind auch mehrere Rebenexperten persönlich in Frümsen anwesend.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau warnt in einer Presseveröffentlichung: Wer sich häufig im Wald oder am Waldrand aufhält, solle nicht nur die Gefährdung durch Zecken im Auge behalten, sondern auch auf die Raupen und Gespinste der Eichenprozessionsspinner achten – vor allem dort, wo die unscheinbaren Nachtfalter bereits in den Vorjahren aufgetreten sind (lichte Eichenwälder!). Kontakt mit den Raupen kann allergische Reaktionen an den Atemwegen und der Haut auslösen. Aber auch ihre Gespinste stellen eine nicht zu unterschätzende Allergiequelle dar. Sie haften noch Monate nach dem Schlüpfen an Bäumen und Büschen oder liegen auf dem Boden. Direkter Kontakt ist auf jeden Fall zu meiden. Kontaminierte Kleidung sollte nicht in den Wohnbereich gelangen und umgehend gewaschen werden. In jedem Fall empfiehlt es sich nach einem Kontakt mit den Raupenhärchen, sich gründlich zu duschen und die Haare zu waschen. Weiterführende Informationen gibt unter www.svlfg.de > Suchbegriff: Eichenprozessionsspinner.

Es war gute altbekannte Praxis in Griechenland und in der Türkei, Feigenwespen, die sog. Blastophaga (ein Insekt, das in die kleinen Früchte schlüpft und im Dunkeln das Befruchtungswerk verrichtet), zur Befruchtung der Smyrna-Feigen einzusetzen. 
Eines Tages importierten die Amerikaner in grosser Anzahl Smyrna-Feigen, aber die Bäume trugen während fast zweier Jahrzehnte keine Früchte. Warum? Was haben die Amerikaner falsch gemacht? Schauen Sie sich dieses Video an, eine spannende Geschichte wartet auf Sie ...

Im Laufe des Sommers kommen die Ideen, was man im Herbst pflanzt oder sich für das nächste Jahr anschafft. Da kommt ein Herbstmarkt gerade recht, in dem man nicht nur viele nützliche und schöne Sachen findet, sondern auch stilvoll den Saisonabschluss einläuten und genießen kann.

Bei einer Fachtagung über Beet- und Balkonpflanzen Anfang Juli an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim (LWG) gab es einige Berichte, die auch für Hobbygärtner interessant sind.

In einem Testversuch der LWG beispielsweise wurde das Durchhaltevermögen verschiedener Topfgartenkonzepte auf den Prüfstand gestellt. Barbara Schmitt stellte die teils unterschiedlichen Ergebnisse vor. So hielten sich einige Kombinationen ab dem Pflanztermin Mitte September nur bis Allerheiligen; der Spitzenreiter dagegen, eine Kombination aus Heiligenkraut, Efeu, Segge, Thymian und Bärenfellschwingel, überzeugte mit einem Durchhaltevermögen bis in den Februar hinein.

Bereits zum vierten Mal wählten die anwesenden Fachbesucher aus ausgewählten Neuzüchtungen von Beet- und Balkonpflanzen die attraktivsten Pflanzen aus. Mit ihren hell-dunkelviolett geflammten Blüten überzeugte schließlich die Petunie ‘Sweetunia Miss Marvelous‘ das Fachpublikum und wurde mit dem „MainStar“ 2017 ausgezeichnet. LWG

In einem Versuch am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) Bavendorf hat Gartenbauwissenschaftlerin Monika Meyer verschiedene Methoden der Behandlung von Baumscheiben verglichen. Unter den Varianten mit Rinde, Grasschnitt, Kokosscheibe und Bodendeckern erwies sich diejenige ohne physische Bodenbedeckung als die beste. Hier wurde lediglich einmal im Sommer gehackt, was die Verdunstung unterbricht und daher eine bessere Wasserversorgung zur Folge hatte. Grasschnitt musste mehrmals nachgelegt und vor dem Winter entfernt werden, damit sich die Wühlmäuse nicht zu wohl fühlten. Kokosscheiben sind relativ teuer, unterdrücken aber eine zeitlang zuverlässig das Unkraut. Kapuzinerkresse kann aufgrund dieser Erfahrungen am ehesten als Unterpflanzung für ältere Bäume empfohlen werden.