Getriebener Löwenzahn

Wer sich nach frischem Salat aus dem eigenen Garten sehnt, kann dafür sich bei frost- und schneefreier Witterung mit einem Unkrautstecher oder Spaten bewaffnen und Löwenzahnrosetten aufspüren. Nicht den alten Rosetten, sondern den möglichst kräftigen Wurzeln gilt das Interesse. Man gräbt sie vorsichtig aus, schneidet das alte Laub ab und schlägt sie dicht nebeneinander in einen großen, mit feuchter Erde oder Sand gefüllten Kübel ein, sodass nur noch der Wurzelkopf herausschaut. Nun müssen die Wurzeln unter Lichtabschluss angetrieben werden. Entweder man stellt das Treibgefäß in einen völlig dunklen Raum oder man stülpt einen passenden Eimer darüber. Bei Temperaturen von 15 bis 20°C (z. B. in einem Heizungskeller) dauert es etwa zwei, drei Wochen, bis die gebleichten Sprosse etwa Handlänge erreicht haben und erntereif sind.

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