Nüsse sind nicht immer frisch!

Publiziert in Obstgarten im Dezember

Zu Weihnachten sind Nüsse hoch im Kurs. Ob Cashew oder Macadamia, Wal-, Hasel- oder Paranuss – in den dunkelsten Wochen des Jahres hat man am meisten Muße, die hartschaligen Baumfrüchte zu knacken, die nicht so schnell schrumpelig werden und faulen. Doch kein Grund zur Sorglosigkeit – Nüsse können durchaus ranzig werden, was einem die Lust am Knabbern vermiest. Und in verschimmeltem Zustand drohen sogar hochgiftige Inhaltsstoffe.

Nüsse sollten beim nicht Schütteln klappern, denn das tun sie nur, wenn sie schon älter und eingetrocknet sind. Wer die Gelegenheit hat, eine Nuss probeweise knacken zu können, kann sich bei weißem Nuss-„Fleisch“ am sichersten fühlen. Eine gelbliche Färbung weist auf fortgeschrittenes Alter hin. Vor allem bei zerkleinerten Nüssen kann der hohe Fettanteil leicht ranzig werden. Hier ist besonders auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten. Auch durch den Kauf ganzer Nüsse kann man diesem Risiko ein Stück weit vorbeugen. Schimmel entsteht besonders leicht in luftdichten Plastikverpackungen. Ganze Nüsse sind deshalb am besten in einem Netz aufgehoben.

Tipp zum Knacken besonders hartnäckiger Fälle: Wenn man solche Nüsse etwa eine Stunde ins Tiefkühlfach legt, lassen sie sich in der Regel leichter öffnen. Besonders schwierig sind in dieser Hinsicht allerdings Macadamia-Nüsse. Die sollte man möglichst gleich geschält kaufen.

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